Rezept und Foto von Hans Haas und Sigi Schelling im «Ikarus»
Vorbereitung
30 Minuten
Menge
12 Mini-Häppchen
Zutaten
6 Scheiben Brioche oder 12 kleine Brioche-Taler
150 g hochwertige Foie-gras-Mousse
150 g frische oder tiefgekühlte Feigen
1 kleine Schalotte
1 EL Balsamicoessig
1 EL Portwein oder roter Traubensaft
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
Optional: Thymian oder einige gehackte Pistazien
Zubereitung
Feigenchutney: Feigen und Schalotte fein schneiden. Mit Balsamico, Portwein und Honig etwa 10–15 Minuten sanft einkochen, bis eine dickliche Konfitüre entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.
Brioche in kleine Kreise schneiden und in einer Pfanne mit wenig Butter goldbraun rösten.
Foie Gras etwa 15 Minuten vor dem Anrichten aus dem Kühlschrank nehmen. Mit zwei Teelöffeln oder einem Spritzbeutel auf die Brioche setzen.
Mit wenig Feigenchutney und nach Wunsch Thymian oder Pistazien garnieren.
Vorbereitungstipp: Das Chutney kannst du 2–3 Tage vorher zubereiten. Die Brioche am Vortag zuschneiden; rösten und belegen solltest du sie erst kurz vor dem Servieren, damit sie knusprig bleibt.
Gebratene Jakobsmuschel auf Blumenkohlcreme mit Haselnussbutter
Rezept und Foto: Gordon Ramsay
Vorbereitung
35 MinutenZubereitung à la minute
5 Minuten
Zutaten
12 grosse Jakobsmuscheln, küchenfertig
1 grosser Blumenkohl, ca. 700–800 g
150 ml Rahm
200 ml Gemüsebouillon
40 g Butter
50 g Haselnüsse, gehackt
1 Zitrone
Salz, weisser Pfeffer und etwas Muskat
Etwas neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
Blumenkohl in Röschen teilen und mit Bouillon zugedeckt etwa 15–20 Minuten weich kochen.
Abgiessen, dabei etwas Kochflüssigkeit auffangen. Blumenkohl mit Rahm und Butter sehr fein pürieren. Bei Bedarf etwas Kochflüssigkeit ergänzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten. Butter in einer zweiten Pfanne schmelzen und leicht bräunen lassen. Haselnüsse dazugeben.
Jakobsmuscheln trocken tupfen, leicht salzen und in einer sehr heissen Pfanne mit wenig Öl je nach Grösse etwa 1½–2 Minuten pro Seite goldbraun braten. Sie sollen innen saftig sein und sicher durchgegart werden.
Auf vorgewärmten Tellern einen Spiegel Blumenkohlcreme anrichten. Je zwei Jakobsmuscheln daraufsetzen und mit Haselnussbutter sowie wenigen Tropfen Zitronensaft vollenden.
Vorbereitungstipp: Blumenkohlcreme und geröstete Haselnüsse kannst du am Vortag vorbereiten. Die Creme langsam erwärmen und die Jakobsmuscheln erst unmittelbar vor dem Servieren braten.
Samtige Marronisuppe mit Trüffelschaum
Rezept: Schuhbeck und Foto: Getty Image
Vorbereitung
30 Minuten
Menge
6 kleine Suppenportionen
Zutaten für die Suppe
400 g geschälte, vorgegarte Marroni
1 Schalotte
1 EL Butter
700 ml Gemüse- oder Geflügelbouillon
150 ml Rahm
100 ml Weisswein, optional
Salz, Pfeffer und Muskat
Zutaten für den Trüffelschaum
150 ml Rahm
50 ml Milch
1–2 TL Trüffelöl, nach Geschmack
Salz
Optional: etwas fein geriebener Parmesan
Zubereitung
Schalotte fein hacken und in Butter glasig dünsten.
Marroni dazugeben und mit Weisswein ablöschen. Kurz einkochen lassen.
Bouillon hinzufügen und alles etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Rahm beigeben und die Suppe sehr fein pürieren. Bei Bedarf durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Für den Trüffelschaum Rahm und Milch erwärmen, mit Trüffelöl und Salz abschmecken und mit einem Stabmixer unmittelbar vor dem Servieren luftig aufschäumen.
Anrichten
Die heisse Suppe in kleine, vorgewärmte Tassen oder Teller giessen und jeweils einen Löffel Trüffelschaum daraufsetzen. Ein winziger Tropfen Trüffelöl genügt.
Vorbereitungstipp: Die Suppe kannst du problemlos am Vortag kochen. Den Trüffelschaum bereitest du frisch zu. Falls du einen Rahmbläser hast, kannst du den Schaum damit besonders elegant servieren.
Cassis-Sorbet mit einem Schuss Prosecco
Rezept und Foto: aus feiertäglich.de
Vorbereitung
15 Minuten
Gefrierzeit
4–6 Stunden
Zutaten
400 g Cassis-Püree oder schwarze Johannisbeeren, tiefgekühlt
120 ml Wasser
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft
6 kleine Schuss Prosecco zum Servieren
Zubereitung
Wasser und Zucker aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Sirup abkühlen lassen.
Johannisbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden.
Fruchtpüree mit Sirup und Zitronensaft mischen.
In einer Glacemaschine gefrieren lassen. Ohne Maschine in eine flache Schale geben und tiefkühlen; während der ersten 3 Stunden alle 30–45 Minuten kräftig durchrühren.
Vor dem Servieren etwa 5–10 Minuten im Kühlschrank temperieren.
Servieren
Je eine kleine Kugel Cassis-Sorbet in ein gekühltes Glas geben und direkt am Tisch mit einem kleinen Schuss Prosecco übergiessen.
Noch einfacher: Ein hochwertiges gekauftes Cassis-Sorbet verwenden. Das spart dir Arbeit und ist für ein sechsgängiges Menü eine völlig gute Lösung.
Kalbsfilet an Morchelrahmsauce mit glasierten Erbsen und Kartoffel-Millefeuille
Rezept: Betty Bossi und Foto: Chefkoch.de
Vorbereitung
45 Minuten
Fertigstellung
30–45 Minuten
Zutaten für das Kalbsfilet
1,2–1,4 kg Kalbsfilet, küchenfertig
2 EL Bratbutter oder neutrales Öl
30 g Butter
2 Zweige Thymian
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Zutaten für die Morchelrahmsauce
30 g getrocknete Morcheln oder ca. 150–200 g frische Morcheln
2 Schalotten
1 EL Butter
150 ml Weisswein
300 ml Kalbsfond
250 ml Rahm
Salz und Pfeffer
Optional: 1 TL Cognac
Zutaten Gemüse
300 gr. TK Erbsen
1 Zitrone
1 EL Zucker
25 gr. Butter
Pfeffer, Salz
Zubereitung des Kalbsfilets
Das Filet etwa 45 Minuten vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen und trocken tupfen.
Ofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Fleisch rundherum salzen und in einer heissen Pfanne mit Bratbutter kräftig anbraten.
Butter, Thymian und angedrückten Knoblauch zugeben und das Fleisch kurz damit übergiessen.
In eine ofenfeste Form legen und im Ofen garen. Ein Fleischthermometer ist hier sehr hilfreich: Bei etwa 58–60 °C Kerntemperatur ist das Filet rosa; für eine höhere Garstufe entsprechend länger garen. Die Zeit hängt von Dicke und Ausgangstemperatur ab.
Herausnehmen und vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Bratensatz für die Sauce nutzen.
Wichtig: Bei einem grossen Stück Kalbsfilet ist die Kerntemperatur verlässlicher als eine fixe Garzeit. Für besonders empfindliche Gäste das Fleisch vollständig durchgaren.
Morchelrahmsauce
Getrocknete Morcheln mindestens 20–30 Minuten in warmem Wasser einweichen. Danach gründlich reinigen, den Sand entfernen und das Einweichwasser durch einen sehr feinen Filter geben. Frische Morcheln ebenfalls gründlich reinigen und vollständig garen.
Schalotten fein hacken und in Butter glasig dünsten.
Morcheln dazugeben und kurz mitdünsten.
Mit Weisswein ablöschen und auf etwa die Hälfte einkochen.
Kalbsfond hinzufügen und einige Minuten köcheln lassen.
Rahm beigeben und sanft reduzieren, bis die Sauce cremig ist. Mit Salz, Pfeffer und optional etwas Cognac abschmecken.
Die Sauce kannst du am Vortag vorbereiten und am Festtag vorsichtig erwärmen. Bei Bedarf mit wenig Fond verdünnen.
Millefeuile
500 g festkochende Kartoffeln, geschält, längs in ca. 2 mm dicken Scheiben gehobelt
50 g Butter, flüssig
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Kartoffelstärke
1 Msp. Muskat
1 ½ TL Salz
wenig Pfeffer
Braten
4 EL Öl
Kartoffeln
Kartoffeln und alle Zutaten bis und mit Pfeffer in eine Schüssel geben, mischen. Kartoffelscheiben, in die vorbereitete Form schichten.
Backen
Ca. 1 Std. in der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, Kartoffeln etwas abkühlen, mit Backpapier zudecken, mit Konservendosen beschweren, ca. 6 Std. im Kühlschrank auskühlen.
Braten
Kartoffeln auf ein Schneidebrett stürzen, in 6 gleichgrosse Scheiben schneiden. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Kartoffelscheiben beidseitig je ca. 1 ½ Min. goldbraun und knusprig braten. Herausnehmen, auf Haushaltpapier abtropfen.
Glasierte Erbsen
Butter und Zucker in einem großen flachen Topf erhitzen. Etwas Wasser beigeben dann Erbsen und Zitronenschale beigeben. Zugedeckt 10 Minuten dünsten. Würzen mit Pfeffer und Salz
Schokoladenkuppel mit flüssigem Himbeerkern und Vanilleglace
Rezept und Foto: Stockecake
Dieses Dessert sieht besonders beeindruckend aus. Damit du am Weihnachtsabend nicht unter Druck gerätst, empfehle ich kleine Schokoladenkuppeln mit gefrorenem Himbeerkern. Sie werden am Vortag hergestellt und im Tiefkühler aufbewahrt.
Vorbereitung
60–90 Minuten
Kühl-/Gefrierzeit
Mindestens 4 Stunden
Zutaten für den Himbeerkern
250 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
40 g Zucker
1 TL Zitronensaft
2 Blatt Gelatine
Zutaten für die Schokoladenmousse
200 g dunkle Schokolade, ca. 60–65 % Kakao
300 ml Rahm
2 Eier, möglichst pasteurisiert
30 g Zucker
2 Blatt Gelatine
Für die Schokoladenkuppeln
150–200 g dunkle Schokolade zum Auskleiden der Formen oder für eine dünne Schokoladenhülle
6 kleine Halbkugel-Silikonformen
6 Kugeln Vanilleglace zum Servieren
Zubereitung des Himbeerkerns
Himbeeren mit Zucker und Zitronensaft aufkochen und pürieren. Durch ein Sieb streichen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in der noch warmen Himbeermasse auflösen.
In kleine Halbkugelformen oder einen geeigneten Einsatz füllen und mindestens 3–4 Stunden tiefkühlen.
Zubereitung der Mousse
Schokolade vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Gelatine einweichen, ausdrücken und in wenig warmer Flüssigkeit auflösen. Unter die geschmolzene Schokolade rühren.
Eier und Zucker über einem warmen Wasserbad unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse etwa 70 °C erreicht. Anschliessend kurz weiterschlagen und abkühlen lassen. Pasteurisierte Eier sind besonders empfehlenswert.
Die Schokoladenmasse unter die Eiermasse rühren.
Rahm halbsteif schlagen und vorsichtig unterheben.
Kuppeln zusammensetzen
Schokoladenmousse in die Halbkugelformen füllen, jeweils einen gefrorenen Himbeerkern in die Mitte drücken und mit Mousse bedecken.
Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, tiefkühlen.
Für eine besonders schöne Schokoladenhülle die Formen dünn mit geschmolzener Schokolade auskleiden und fest werden lassen, bevor du die Mousse einfüllst. Alternativ kannst du die gefrorenen Kuppeln mit einer glänzenden Schokoladenglasur überziehen.
Vor dem Servieren je nach Grösse etwa 30–60 Minuten im Kühlschrank antauen lassen. Die Kuppeln sollen aussen weich werden, während der Himbeerkern beim Anschneiden noch kühl und cremig bleibt.
Anrichten: Eine Kuppel auf jeden Teller setzen, etwas Himbeersauce daneben geben und eine kleine Kugel Vanilleglace ergänzen. Nach Wunsch mit frischen Himbeeren und Schokoladenspänen garnieren.